Woher die US-Stahlimporte kommen

US-Präsident Trump hat nun höhere Zölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei angeordnet – die einer Verdopplung der bisherigen Strafzölle gleichkommen.

von Matthias Janson

Für Aluminium-Einfuhren werden nun 20 Prozent Zoll fällig, für Stahlimporte 50 Prozent. Die Infografik von Statista stützt die These, dass die Erhöhung der Strafzölle nicht – wie offiziell von Washington erklärt – wirtschaftlich motiviert ist: Zum einen exportieren Kanada, Russland, die EU und Brasilien deutlich mehr Stahl in die USA. Zum anderen stellen die Einfuhren der Türkei nur einen Bruchteil der gesamten Rohstahlproduktion der USA dar (2016: 78,5 Millionen Tonnen). Medienberichten zufolge will die US-Regierung die Freilassung des amerikanischen Geistlichen Andrew Brunson erzwingen, den die Türkei nach dem Putschversuch 2016 verhaftet hat.
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